Notenlesen auf der Basis der relativen Solmisation mit Kornelia Nawra
Das Ziel des Workshops ist das Kennenlernen der relativen Solmisation und die Arbeit auf deren Basis. Die im Workshop vorgestellte Unterrichtskonzeption orientiert sich stark an der sog. Kodály-Methode. Das Thema ist komplex und ersetzt nicht die jahrelange Beschäftigung mit der Materie. Jedoch zeigt sie einen möglichen Ansatz im allgemeinen Musik- und Instrumentalunterricht, der weltweit adaptiert ist und sich bewährt hat.
Kursinhalte
Einführung und Vorstellung der relativen Solmisation nach Kodály
Vorstellung der Chorschule und deren pädagogische Ansätze
Vom-Blatt-Lesen von Ausschnitten aus den Werken von J.S.Bach und aus den Bicinien Heft 6 von Z. Kodály
Instrumentalunterricht mit der relativen Solmisation (Didaktik für Klavier, Streicher, Blechbläser, Chor)
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich allgemein an Musiklehrerinnen und Musiklehrer, an Instrumentallehrerinnen und Instrumentallehrer, Sängerinnen, Sänger, an Chorleiterinnen und Chorleiter und Erzieherinnen und Erzieher im Bereich EMP.
Veranstalter
TKVB
Zusatzinfos
Eine aktive Teilnahme während des Workshops ist erwünscht. Es wird hauptsächlich gesungen.
In einem Teil des Workshops werden den Teilnehmer*innen Anregungen und Tipps für den Instrumentalunterricht mit Solmisation gegeben. Für diesen Teil bitte ich die Streicher*innen und Bläser*innen, die eigenen Instrumente mitzubringen.
Mit Kornelia Nawra
Kornelia Nawra lernte ab ihrem sechsten Lebensjahr Solmisation, Klavier, Schlagzeug und Horn. Es folgte das Musikgymnasium. Sie absolvierte ein Studium als Orchestermusikerin als Hornistin und als Musikpädagogin an der Liszt-Ferenc-Universität in Budapest. Weitere Studien führten sie nach Trossingen (Baden-Württemberg) und nach München (Musikwissenschaft an der LMU). Sie war freie Mitarbeiterin im Notenarchiv des Bayerischen Rundfunks. Aktuell ist Kornelia Instrumentallehrerin, Chorleiterin in München und Seminarleiterin für relative Solmisation. Außerdem ist sie derzeit Präsident der Deutschen Kodály-Gesellschaft.